Day 5 - Der perfekte Tag

Pic of the day: Emma in der Luft. Damit hat sie im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel abgeschossen!

 

Das Bild sagt alles: schöner Segelwind mit 4 Beaufort und eine Wahnsinns-Welle! So wenig wie möglich wenden war die Taktik um nicht in der Welle stecken zu bleiben. Diese Taktik ging beim Deutschen Team voll auf und das breite Grinsen mit dem ein jeder von dem Wasser kam, sprach Bände. Während Anette und Ecki sich entschieden nicht rauszusegeln und die Wettfahrten vom Land aus zu verfolgen, legten Peter, Emma, Hauke und Anton einen Wahnsinnsauftritt hin. Peter segelte sich auf den 4. Platz, Anton kam als 12. ins Ziel und auch Emma war mit einem 16. Platz ganz vorne mit dabei. Haukes 1. Lauf war wegen zu viel Baden gehen leider nicht so erfolgreich, dafür war er im 2. Lauf mit dem 23. Platz wieder ganz weit vorne mit dabei. Den ein oder anderen Bruch gab es aber leider auch zu verzeichnen und so musste sich Chris Maas Alistair Warren geschlagen geben, als im nur wenige Meter vor dem Ziel der Reitbalken brach. Hier wird aber fleißig an einer Lösung gebastelt, so dass morgen wieder alle auf dem Wasser sein können. Am Strand gab es dann auch ein Empfangskommitee mit deutschem Bier und Brezeln, über das sich alle Segler sehr freuten und so mit neuer Kraft den zweiten Teil des langen Weges den Strand hoch zurück legen konnten. Dank der Tide ist das gesamte Hafenbecken am Nachmittag beim reinkommen leer gewesen und die sowieso schon müden Segler mussten noch gute 500 Meter so zurücklegen. Morgen gibt es dann den letzten Lauf und die Closing Ceremony und Siegerehrung. Auch wenn der erste Platz schon sicher scheint, wird es noch spannend! 

 

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Thanks

Thanks to www.intcanoe.org for the compliment! We try our best to entertain you :-) hopefully Google translate will be of good help. If not you can always comment and we try our best to translate better. :-) See you tomorrow!

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Layday und New-York-Challenge-Cup

Pic of the day: Das gesamte Deutsche Team (nur Ecki fehlt) im Live-Interview

 

Der "New-York-Challenge-Cup" hat einen neuen Gewinner. Titelverteidiger USA verlor gegen den Herausforderer und Heimspieler UK. Gareth Caldwell segelte trotz versuchten Störungen durch Chris Maas, Todd Twigg und Willie Clark in beiden Rennen als erster durchs Ziel, unterstützt durch Alistair Warren und Robin Wood. Der Wind war heute sehr gleichmäßig und mit 4 Beaufort gut segelbar, allerdings war die enorme Welle und das Seegras, das sich gerne um Ruderanlage und Schwert wickelt, eine Herausforderung. Bei beiden Starts war das Adrenalin quasi zum Greifen. Todd Twigg brach direkt vor dem Start die Pinnenverlängerung und so musste das Team USA mit 2 Seglern auf den ersten Kurs. Auch Robin Wood kenterte in Führung liegend und so war der Weg für Gareth frei, der sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ. Da konnte ihn auch Chris Maas nicht mehr gefährden. Ähnlich lief der 2. Start ab: Todd Twigg kenterte wieder und konnte sein Team erst am Ende des Kurses wieder unterstützen, indem er den in Führung liegenden Gareth versuchte sportlich fair aber erfolglos auszubremsen.Glückwunsch an das Team aus Großbritannien, die in diesem Jahr verdient den Cup gewonnen haben!

Das Deutsche Team genoss heute die Sonne und die Pause, stand aber dennoch gesammelt für ein Live-Interview auf Facebook zur Verfügung. Der ein oder andere konnte das Segeln aber dann doch nicht lassen und so trainierte Peter für den morgigen doch recht starken Wind (zumindest angesagt;-)) und der Taifun wurde zum "Glitschen" und Spaßsegeln ausgeführt. Einzig und allein Ecki fehlte den Tag über, da er mit einer Panne am Auto mitten im einsamen Wales auf den Abschlepper warten musste. Im Segel-Center Plas Heli ist er aber mittlerweile auch wieder angekommen.

Um nochmal einen Gesamtüberblick über das Event zu bekommen, hier nochmal ein paar hilfreiche Links:

1. Das Interview von heute unter: https://www.facebook.com/internationalcanoesailing/

2. Vom hiesigen Wassersport-TV-Sender ein Video über jeden Tag: https://vrsport.tv/vr-media/international-canoe-worlds-2017-day-three-racing/

3. Eine renommierte Wassersport-Zeitschrift in Großbritannien mit Berichten von jedem Tag: http://www.yachtsandyachting.com/news/197991/International-Canoe-Worlds-at-Pwllheli-day-3

Wir sind gespannt wie es morgen weiter geht und ob der Wind sich hält! Drückt alle Peter und dem Rest der Mannschaft die Daumen!

 

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Day 3 - Only ducks are faster

Pic of the day: Anton und Emma Grigull - das Geschwistermeeting

 

Wer heute Fotos mit viel Action erwartet, der hat leider Pech. Heute ging es nur darum, wer am schnellsten dümpeln konnte, aber auch da hatte Peter seine Nase ganz weit vorne. Im ersten Lauf machte er den zweiten Platz hinter Robin Wood und bisheriger Anführer des Feldes Chris Maas war heute mit einem 12. Platz nicht auf der Höhe seines Könnens. Mit dem 15. Platz war Anton dicht auf und auch Anette war mit einem 31. Platz noch gut im Mittelfeld dabei. Hauke, Emma und Ecki lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen und kamen als Platz 35, 36 und 37 ins Ziel (in der Reihenfolge).

Steini und Claudius indes hatten wieder viel Spaß beim "AC chasing" und ließen den ein oder anderen AC-Segler hinter sich. Nach dem ersten Lauf wurde wieder zur Mittagspause gerufen, die allerdings wegen des langen Reinsegelns doch bei dem anderen sehr kurz ausfiel: einmal an den Strand und sofort ging es wieder los mit dem Wellen schieben. Kurz vor dem zweiten Start überlegte die Wettfahrtleitung es sich dann doch anders und blies die Wettfahrt ab. Damit war die Stimmung dann auf dem Höhepunkt. Ecki hatte mal wieder alles richtig gemacht und sich den zweiten Start und die lange Strecke beim wieder Reinslippen direkt gespart.

Heutige Entdeckung des Tages waren die Riesenquallen am Strand, die auch den Seglern auf dem Wasser durchaus einige Schwierigkeiten bereiteten und sogar für den ein oder anderen abrupten Stopp sorgten. Einer der Segler wurde von einem fast 1m großen Exemplar durch einen Zusammenstoß von Bord geholt und auch einige andere durften ihren Gleichgewichtssinn auf'm Boot kostenlos trainieren.

Morgen ist dann für die meisten Segler der "Lay-day", während für einige Segler der USA und aus Großbritannien der "New-York-Challenge-Cup" ansteht.

Die deutschen Segler stellen sich morgen dann einem Live-Interview um 18 Uhr deutscher Zeit auf Facebook. Wir freuen uns auf viele Interessierte!

 

Die Ergebnisse finden sich unter: http://results.sailwave.com/internationalcanoe/2017WorldsPwllheli.htm#summaryic

Diesmal war ein Teil des Presseteams mit auf dem Commitee-Boat und hatte ebenfalls die einlaufenden Boote im Blick.

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Day 2 - Fischen im Trüben

Pic of the day: Segeln mit Delfinen

 

Was ein Tag! Start war wie immer um 11 Uhr, diesmal aber mit Highlight: eine Delfinschule begleitete die IC-Segler in dem Nieselnebel raus in die Tremadog Bay.

Die schlechte Sicht bestimmte auch den heutigen Tag: die Motorboote führten die Flotte quasi zu der nächsten Bahnmarke.

"Die Tonnen hat man erst gesehen, wenn man quasi davor war und das trotz der leuchtend orangenen Farbe. Die vorfahrenden Motorboote waren da eine gute Hilfe. Auch taktisch zu Segeln auf der Kreuz war dementsprechend schwierig!", war Peters Kommentar.

"Fischen im Trüben.", war Haukes einziger Kommentar.

Während die erste Wettfahrt auch noch bei 2-3 Beaufort gesegelt werden konnte, war bei der zweiten Wettfahrt mehr Welle als Wind. "Man hatte das Gefühl sich nicht von der Stelle zu bewegen" (Peter) und auch Ecki fand es zu sehr "Wellen schaukeln", aber seine Taktik die Delfine zu bestechen um ihm einen Push nach vorne zu sicher, ging voll auf!

Insgesamt kamen aber alle Deutschen Segler bei beiden Wettfahrten durch und Peter segelte einen 4. Platz. Bei den restlichen Platzierungen war sich keiner so sicher: "Man konnte so schlecht sehen wieviele Boote vor oder hinter einem waren bei 5 Metern Sicht!", so Emma.

Auch bei den Taifunen gab es wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Cheerleader Steini und Claudius, wobei Ole Junge mit Vorschoterin Antonia momentan die Taifunwertung anführen. Zumindest auf der Ergebnisliste, die bislang am race office hängt. Im Moment gibt es da noch immer etwas Durcheinander auf den aushängenden Listen. 

"Am meisten gefreut hat mich vor 2 ACs um die erste Tonne zu gehen! Von wegen Taifune können nicht mithalten.", war Steinis Ziel des Tages " AC chasing" mehr als erfüllt. Wir sind gespannt was der morgige Tag bringt, laut Windfinder hoffentlich besseres Wetter, aber eins ist garantiert: es kommt nie so wie angekündigt!

 

Ergebnisse sind leider noch nicht offiziell online. Eine Liste könnt ihr aber auch unter dem folgenden Link sehen: http://results.sailwave.com/internationalcanoe/2017WorldsPwllheli.htm

Problem dabei: Irgendwas scheint da durcheinandere geraten zu sein und einige Platzierungen sind falsch. Wir sind gespannt wann es eine richtige Liste gibt und halten euch auf dem Laufenden!

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Day 1

Pic of the Day (folgt): Bucht voller IC's

 

Der heutige Tag begann leider mit einer schlechten Nachricht: Es gibt keine Bilder vom Wasser, da nicht mehr genügend Platz auf dem Fotoboot war. Ein wenig mitverfolgen konnte man die Geschehnisse zwar von der Mole, aber hoffentlich gibt's morgen die Möglichkeit für "Action"-Fotos.

Der Start war für 11 angesetzt und der Wind spielte heute mit 2-3 Beaufort (allerdings auch ordentlich Welle!) auch mit und sorgte für einen entspannten Start in die Weltmeisterschaften. 

Für Peter lief der erste Lauf leider nicht so gut, da ihm der Pinnenausleger brach und er frühzeitig reinsegeln musste. Dank der langen Kurse (der erste Lauf dauerte sage und schreibe 2 Stunden), war er aber rechtzeitig zum zweiten Start wieder auf dem Wasser! Insgesamt ist sein Fazit aber doch ganz zufrieden, denn den 2. Lauf beendete er als 3. und wäre er nicht an der letzten Tonne noch gekentert, wäre auch der 1. Platz drin gewesen! Sein Training hat sich definitiv ausgezahlt und morgen wird wieder richtig angegriffen - denn mithalten kann er mit dem amtierenden Meister Chris Maas, der den 1. Platz im zweiten Lauf gemacht hat.

Anette als ehemalige deutsche Meisterin hielt sich auch super und hatte schon heute ihr Wochenziel zu 200% erreicht: 2 Zieleinläufe sind ihr sicher! Ganz optimiert war das Segeln auf dem "neuen" Schiff zwar noch nicht (O-Ton: "Es ist echt wackelig mit der hohen Welle. Ist halt schon blöd, wenn man 'nen Ausfallschritt machen muss und auf einmal ist da kein Boot mehr.") aber die Feinabstimmung ist nur noch eine Frage der Zeit!

Die 3 Young Stars Emma, Hauke und Anton, die hier ihre erste WM segeln, waren hellauf begeistert: "Wenn es 'ne Steigerung von "am geilsten" gäbe, dann wäre es Pwllheli", war Antons Kommentar zum heutigen Segeltag und die Platzierung war "irgendwo in der vorderen Hälfte"auch mehr als zufriedenstellend.

Emmas Tagesziel: "Nicht letzte werden!", wurde von ihr mehr als erfüllt. "Ich bin noch nicht mal gekentert. War echt richtig cool!"

Und auch Hauke, der im ersten Lauf nicht sonderlich zufrieden war, steigerte sich im zweiten Lauf stark, ließ ein paar Boote hinter sich wobei auch er besonders stolz darauf war, nicht gekentert zu sein im zweiten Lauf. 

Wer sich jetzt fragt wie es bei Teilnehmer No 6 Ecki war: Der kam völlig entspannt heute Mittag in Pwllheli an und war ganz verwundert die Bootshalle leer zu sehen. "Ich dachte heute ist Practice Race." Dafür kann er aber morgen durchstarten und und konnte heute, beim typisch "welsh weather" drinnen Tee trinken und ganz entspannt abladen.

Auch die Taifune präsentierten sich im besten Licht und lieferten sich ein kleines Privatduell. Gestartet sind sie mit den 8 AC's zusammen - bestimmt wegen der ähnlichen Geschwindigkeit der beiden Bootstypen ;-)

Morgen wird es dann wieder spannend und der Abend wird mit Karten spielen, Geheimtipps austauschen und einem isotonischen "After-sport"-Getränk ausgeklungen. Ein gelungener Auftakt für das gesamte Deutsche Team!


Ergebnisse findet ihr demnächst unter: www.icworlds2017.com/?page_id=30

 

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Begrüßung und Vermessung

Pic of the day: Fahnenträgerin Emma bei der Eröffnung

 

Heute war letzter Tag der Vermessung und Ankunftstag einiger Segler, wobei vor allem die junge Generation sich schon für die frühere Anreise am Montag entschieden hat.

Das hatte den Vorteil das trotz des stürmischen Wetters der letzten Tage die wenigen Lücken mit gutem Wind genutzt werden konnten. 

Antons Kommentar zu den hiesigen Bedingungen war: "Es war einfach nur geil!"

Tide und Wellen bereiteten noch einige Schwierigkeiten und Emma sagte nach dem Training "Hauptsache durchkommen, über die Strömungen mach ich mir danach Gedanken!", aber insgesamt ist die Stimmung sehr positiv und herzlich wie immer. Das practice race musste wegen der doch gerade herrschenden 'Barther Drei' abgesagt werden, ab morgen sollen es aber laut Vorhersage gute 3 Beaufort werden. Gestartet wird morgen um 11 Uhr und wir sind ganz gespannt auf den ersten richtigen Segeltag mit insgesamt 58 Teilnehmern aus 6 Nationen! 

 

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DAS Video

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Der Countdown läuft schon wieder!

In einer Woche ist es schon wieder so weit - die WM in Wales steht vorder Tür und die Taschen werden gepackt, die Boote aufgeladen und die (vorwiegend) Bullis werden mit Campingausrüstung beladen, damit pünktlich am 19. August der Startschuss fallen kann. Dieses Jahr sind 6 IC-Segler aus Deutschland dabei: Anette Steimann, Emma Grigull, Anton Grigull, Hauke Eckstein, Peter Ullmann und Ecki Pagel. Und als kleines Cheerleader Team sind auch Andreas "Steini" Steinmann und Uwe Grigull mit ihren Taifunen dabei.

Und als kleiner Einstieg in die Kanusegelfamilie hat Emma Grigull uns für die Einstimmung zu dieser WM ihr Video zur Verfügung gestellt, das demnächst hier auf dieser Seite bewundert werden kann. Das Ergebnis der vielen Stunden Arbeit die hinein geflossen sind, lässt sich auf jeden Fall sehen ! 

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Last but not least, ein kleiner Abschlussbericht ! Fotos sind jetzt online ;)

Nach dem gestrigen abgebrochenen Rennen (selbst für hiesige Verhältnisse war zuviel Wind!) und der Medals Ceremony, gibt es heute noch das Abschlussbanquett nach dem New-York-Challenge-Cup. Aus diesem, ist wieder die USA (Del Olsen, Chris Maas und Mikey Radziejowski) als Sieger hervorgegangen, nachdem den ersten Lauf das britische Team (Alistair Warren, Phil Robin und Robin Wood) für sich entschied, folgten zwei Siege von Mikey Radziejowski. Während die meisten Segler heute einmal die andere Perspektive auf einem bequemen Spektakel Boot genossen, hatten Peter und Freddy sich noch etwas anderes vorgenommen: einmal rund Alcatraz und unter der Golden Gate Bridge durch. Einige kriegen wohl nie genug ;) 

Nun sind die Boote wieder in den Container verladen, das Salzwasser ist aus Segeln und Haaren gewaschen, die letzten Sonnenstrahlen heute werden getankt vor dem großen Banquett. Hier schon mal ein großes Dankeschön an die Küche hier! Ich weiß nicht wie sie es geschafft haben, aber jeden Tag gab es eine Frühstücksvariation mit Ei, vollgefüllte Lunchpakete und Themenabendessen oder "Grill your own"-Burger. Heute lassen wir uns wieder mal überraschen! 

Diese Veranstaltung wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Der Club hat uns mit unglaublichem Einsatz von sehr vielen Freiwilligen eine wunderbare Zeit gemacht. Allen voran Organisatorenteam Del und Gail. DANKE für alles!

 

Marit Praetz und Ulrike Praetz

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Auf Wunsch von Niklas :-)  hier die Ergebnisse nach Race 8

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Bericht vom Hack-Tag!

Tagesbericht - Race 8

Der heutige Tag ist vom Wind her mit nichts zu vergleichen, was wir die Woche über hatten, und hier ist schon einiges durchgefegt! Mit 25 kn. angefangen und Tendenz steigend war es heute ein absolutes Starkwind-Rennen. Nur 50% der Starter kamen auch ins Ziel, ob freiwillig zurückgesegelt oder wegen Bruch zurückgeschleppt. Barther 3 wäre garkein Ausdruck für den Wind heute. Trotzdem haben Freddy und Peter wieder das Unmögliche hingelegt und konnten sich bis zum Schluss behaupten. Peter belegte ein weiteres Mal den 3. Platz hinter Chris Maas und Mikey Radziejowski, Freddy konnte mit Platz 11 überzeugen.

Gute Vorraussetzungen für den morgigen, letzten Tag. Chris Maas und Mikey Radziejowski sind einen Punkt auseinander und werden morgen ein einsames Rennen um den Titel führen. Peter hat noch gute Chancen auf den letzten Podestplatz, wenn er sich an Alistair Warren vorbeikämpfen und Robin Wood weit hinter sich lassen kann. Ecki's Ziel für morgen ist nur der dritte Zieleinlauf dieser WM und ein redlich verdienter dazu!

Marit Praetz

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Die Foto's sind jetzt online! Die Einstellungen sind ausgefeilt und es werden immer mehr ;) Der heutige Favorit...

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Der letzte Tag mit zwei Läufen ist beendet und alle Wettstreiter fallen geradezu ins Bett.."Zum Glück ist jetzt Wochenende!" (Ecki) ;-)

Hayden Virtues Vater, Leg Virtue, fiebert mit seinem Sohn mit! Das verdient auf jeden Fall das "pic of the day"!


Tagesbericht - Race 6 & 7

Es ist ein Wunder, wie sehr man hier die Uhr nach dem Wind stellen kann. Spätestens um halb zwölf fegt es richtig und heute war keine Ausnahme. Angefangen mit 16 kn., waren es am Ende des 2.Laufes dann doch 23 kn. ...So langsam haben unsere Segler sich aber auch an die ungewohnten Bedingungen angepasst und die "richtige Wendetechnik" ist gefunden, denn das schwierigste ist es, durch den Wind zu kommen. So greifen dann doch einige zu ungewöhnlichen Maßnahmen, wie z.B. Ecki, der die Tonne auf der Startkreuz des ersten Laufes dann doch lieber mit einer Halse nahm. Trotz des zunehmenden Windes segelte er aber durch. Vorallem Peter und Roger legten im ersten Lauf eine hervorragende Leistung hin, lange Zeit war Peter 3. und Roger 7., aber für beide war die Zielkreuz entscheidend, Peter kenterte bei der letzten Wende und musste so drei Boote passieren lassen, Roger erwischte es 100 m vor der Ziellinie, wobei seine Ruderanlage kaputt ging. Sein Boot wurde aus dem Regattafeld gezogen und geankert, denn ihn reinzuschleppen hätte zu lange gedauert. So musste Roger auf dem Startschiff alles weitere verfolgen. Schade! Aber bis morgen sollte alles wieder in Del Olsens Garage repariert worden sein.

Freddy und Arne, sowie Peter segelten beide Läufe durch, Peter sogar sehr erfolgreich im zweiten! Er belegte wieder den 3. Platz hinter Chris Maas und Mikey Radziejowski. Auch Freddy hatte sich im Mittelfeld gut behaupten können, trotz der sehr ungewöhnlichen Startvorbereitung. Bis 30 Sekunden vor Start trieb er noch durch's Wasser und legte dabei sogar eine astreine San-Francisco-Rolle hin ;-)

Arne hatte sehr großes Pech und segelte, wegen eines ungünstig platzierten "Spektakel-Bootes" (Zitat Ecki, gemeint ist spectator boat) am Ziel vorbei. Er dachte wohl, das Ziel wäre zwischen Spektakel-Boot und Tonne. Dabei verlor er nochmal drei Plätze, trotzdem kann man mit einem 16. Platz bei einer solchen Konkurrenz sehr zufrieden sein!

Auch bei den Bedingungen ist das was unsere deutschen Jungs leisten,nur bemerkenswert zu nennen! Selber auf einem Motorboot mit rausfahren zu können eröffnet einem nochmal eine ganz neue Perspektive und der Respekt wächst. Der Wind zusammen mit der Welle grenzte zum Ende hin schon fast an die berühmte Barther 3! Auch auf dem großen Motorboot wurden wir alle ordentlich durchgeschüttelt und die schmalen IC's in den Wellen, die fast doppelt so hoch sind wie der IC-Rumpf, zu sehen war wirklich "amazing"!

Aber so wie die Gesichter auf dem Rückweg aussahen, müde aber glücklich, und der Raumschots-Rückweg zurückgelegt wurde, ich glaube allein dafür hat es sich schon für alle gelohnt! Das ist wohl der Grund, warum wir so viel bezahlt haben, nur um dauernd baden zu gehen, wie ein Engländer einmal in die Runde der Deutschen nach dem ersten Tag fragte. Es lohnt sich allein nur für den Tut, den man sich abholt und das "absolut geile Segeln"(Freddy)!

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Ergebnisse nach Race 6 & 7! Peter auf hervorragendem 5. Gesamtrang

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Ein schöner Segel- und Sonnentag geht zuende..

Unser pic of the day! Umlegen war gestern ;)

Tagesbericht - Race 5

Nach dem lay-day gestern, der auf sehr unterschiedliche Weise verbracht wurde (Arne shoppen, Roger und Ecki Stadtbesichtigung und Peter und Freddy trainierend), kam nun wieder ein Wettkampftag der Extra-Klasse. Bis Mittags ging der Wind gegen 0 und die Strömung gegen hoch. Startverschiebung auf dem Wasser war vorprogrammiert! Nur eine viertel Stunde später frischte der Wind dann auf gefühlte 20 kn. auf und endlich konnte der Startschuss gegeben werden. Während Peter einen super Start hinlegte, erwischten Freddy und Arne die benachteiligte Seite und es hieß wieder vorkämpfen, was Freddy gelang, Arne machte heute eher den Badekönig. Nicht verwunderlich bei dem Wind! Peters Taktik dagegen war: "Nicht kentern und wenn du kenterst, nicht nochmal kentern!" Da war er wohl einer der wenigen, denen das überhaupt gelang! Auch Größen wie Robin Wood gingen baden und unser bester Deutscher, heute mit dem bemerkenswerten 3.Platz, konnte ihn noch überholen.

Und zum Abschluss dieses Tages gab es dann noch eine Überraschung für uns: Ein "Deutscher Abend" mit Weißwurst, Sauerkraut und (endlich!) keinem süßen Brot mehr!

Ebenfalls wird sich heute entschieden, wo die nächste Weltmeisterschaft stattfindet: Im Rennen sind Australien und England. Und natürlich Hawaii...;-)! Es bleibt also spannend!

 

Marit Praetz

 

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Ergebnis vom 5. Lauf! Weiter so Peter!

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Nach einem anstrengend Tag mit zwei Läufen kommt morgen der lay-day! Die Fotos sind online und jetzt noch der Bericht ;-)

Das "picture of the day" hat dieses mal CAN 41 Bob Lewis. Schon wieder in den Hafen geschleppt, dieses Mal allerdings eher wie ein gestrandeter Wal...;-)
(Zitat Ecki: "Wer frech wird, wird abtransportiert!")

Tagesbericht - Race 3 & 4

Es fällt recht schwer dem heutigen Tag mit einem Bericht gerecht zu werden. Bei 34 Seglern in zwei Läufen kommen viele Geschichten zusammen. Aber kommen wir erstmal zu unseren deutschen Teilnehmern.
Der erste Lauf war anfangs geprägt von mäßigem Wind, Sonne und wenig Welle. "Es war quasi wie zuhause!",sagte Roger, der auch einen super Start hinlegte und sich lange mit Chris Maas battelte. Er wurde leider auf den letzten 20 m noch überholt von Michael Castello und kam so "nur" als 6. ins Ziel. Auch Freddy und Arne waren immer vorne dabei, Peter musste sich nach einer unglücklichen Startkreuz mühsam wieder nach vorne kämpfen.
Zum Ende hin frischte der Wind schon merklich auf und der Start des 2.Laufs war wieder unter erschwerten Bedingungen mit guten 4 bft.,Welle, und einem allgemeinen Rückruf wegen drei Frühstartern.

Schon nach einem Dreieck war das Feld von 34 auf 25 Boote zusammen geschrumpft, teilweise wegen dem Wind, teilweise wegen Bruch. So ist zum Beispiel leider wieder bei Arne ein Bruch zu verzeichnen. Bei einer Kenterung an der Tonne fuhr ihm ein anderer Teilnehmer über das Segel und ein armlanger Riss wird jetzt vom hiesigen Segelmacher geflickt. Bis zum nächsten Rennen sollte also alles wieder heil sein, aber "Wenn`s kommt, dann kommt`s dicke!"(Arne).

Auch Ecki war frühzeitig wieder im sicheren Hafen, aber poste noch einmal für das Foto-Boot. Roger kenterte an der 3. Tonne und segelte zurück.
Peter's Eindruck von seinem Lauf war eher: "Zwischen den Kenterungen war ich verdammt schnell!" Trotzdem segelte er zu Ende, was alleine schon Respekt verdient.
Auch Freddy war mittendrin im großen Verfolgerpulk der drei ersten, Chris Maas, Mikey und Robin Wood. Insgesamt war er heute der beste Deutsche!
Bemerkenswert war auch die "Raubtierfütterung" zwischen den Läufen. Das Zuschauerschiff wurde als Versorgerschiff missverstanden und die Wasserflaschen flogen nur so durch die Luft. Ob sie alle angekommen sind sei mal so dahingestellt!
Fazit also: Roger mit einem super ersten Lauf, Freddy der alles durchsegelt und heute bester Deutscher, Arne leider wieder etwas kaputtgegangen, was sich aber reparieren lässt, Peter mit vielen Kenterungen, aber ebenfalls durchgesegelt, Ecki mit altklugen Sprüchen und hat sich seinen ersten Tut abgeholt und(!) das Gerüct macht die Runde die nächste WM wäre in Hawaii ;)! Der lay-day kann kommen!

Marit Praetz

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Ergebnisse nach Race 3 & 4

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Das passiert nach den Erfahrungen von gestern...Berichte und Fotos folgen, heute ist das Presseteam am Bord!

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Ergebnisliste vom Race 2!

Tagesbericht - Race 2

Die Bedingungen beim zweiten Lauf waren nochmal deutlich verschärft! "Heute war ja mehr überleben als gestern!", sagte unsere el presidente.

"Schlimmer als Kiel bei 7 Windstärken Ostwind!", erklärte Freddy um es sich vorstellen zu können. "Außerdem ging die Strömung gegen den Wind, wodurch die Welle sich nochmal mehr aufbaute."

Roger und Ecki kamen mit einigen anderen eine halbe Stunde nach Auslaufen wieder. "Das gibt heute Kleinholz!", war Eckis Vorraussage. 

Und wirklich, dem schwedische Starter Ola Barthelson kam der Mast runter, drei weitere mussten wegen Schäden rein geschleppt werden, einer davon musste sogar eine ganze Stunde warten bis er von den Rettungsbooten gefunden und rein gebracht werden konnte. Arne's Ruderhalterung war angebrochen und er musste den Lauf vorzeitig abbrechen, ist aber noch alleine reingesegelt und fürs nächste Rennen ist alles wieder heile. Die Geschichten die die Teilnehmer nachher erzählten sprechen für sich. "Ein komisches Gefühl, wenn die Ruderanlage auf einmal in der Luft schwebt und der Bug in einer Welle stecken bleibt!" Freddy wurde vom Boot geschleudert und selbst mit Schwimmweste, laut eigener Aussage, einen Meter unter Wasser gedrückt. "Ein anderer Teilnehmer sah wie mein Boot senkrecht in der Welle stand!" Trotzdem hat alles gehalten. Wir alle haben hier den größten Respekt vor denen die durchgekommen sind, aber auch vor allen die gestartet sind oder ihre Kraft richtig eingeschätzt haben! Ob am nächsten Race-day die angesetzten zwei Läufe von allen Teilnehmern durchgehalten werden, sei mal dahingestellt aber jeder der hier nur Raussegelt, muss schon einiges an Durchhaltevermögen haben! Wir hoffen das alles weiterhin heile bleibt und fiebern mit unserem Teilnehmern mit!

Marit Praetz

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Die Bilder sind jetzt online! Erster Versuch mit neuer Kamera ;) Wir feilen noch an den Einstellungen!

Das ist das "picture of the day"! GBR 265 Mark Goodchild fliegt geradezu über`s Wasser!

Tagesbericht Race 1

Bis kurz vor knapp war noch garnicht klar ob wir unser Presseteam mit auf dem Wasser haben, aber es hat dann doch noch geklappt!
Windstärke anfangs 4 bft. aufbriesend auf 6 bft. und die Wellen (Zitat Ecki) "gefühlt 3000mm".
Dementsprechend kamen die ersten schon kurz nach Start wieder rein, unter ihnen auch Roger und Ecki. Auch unser alter Bekannte aus England, Chris Hampe, musste früher rein, allerdings wegen eines Crashs mit einem seiner Teamkollegen (am abend wurde sein Boot ,von drei Nationen unterstützt, wieder auf Vordermann gebracht).
Für Peter hingegen war der Lauf ein voller Erfolg und er segelte als 4. über die Ziellinie, noch auf der Zielkreuz knapp überholt von Allistair Warren. Auch Freddy und Arne haben sich gut geschlagen, zwar war die ein oder andere Kenterung auch dabei, aber die tollen Fotos und die Geschwindigkeit haben für alles entschädigt. Auf dem Rückweg war die gemessene Geschwindigkeit bei 20 kn. auf dem Raumschots-Kurs.
Leider musste auch der Weltmeister von 2011, Chris Maas, mit einem gerissenen Großfall vorzeitig den Lauf abbrechen, aber für den nächsten Lauf konnte alles repariert werden.
Alles in allem also ein sehr gutes Fazit für den ersten Wettkampftag, mit nur wenigen Brüchen und keinem reingeschleppten IC, denn trotz der heftigen Winde und Wellen sind alle selbstständig wieder in den Hafen gekommen. Hut ab und auf das nächste Rennen!

Marit Praetz

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Ein weiterer Bericht ist bei Kanu.de in den Topnews! 


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Die Ergebnisse vom ersten Lauf! Weitere Fotos und Bericht folgen später ;)

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Vor dem ersten Start. Sonne, kaum Wind und Welle...und dann...wartets ab.

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VID_20140907_104821.3gp.mp4
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Die Opening-Ceremony war vor allem für den kanadischen Starter ein voller Erfolg. Im Hintergrund die eigene Nationalhymne wurde er in den Hafen geschleppt...;)

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Practice Race ist vorbei und bis auf Freddy's Saling hat alles gehalten! Um Arne zu zitieren:"So schnell war ich noch nie, aber gut platziert war`s nicht!"

Heute war unser Team-Fotograf Robert noch nicht mit auf dem Wasser, aber ab morgen haben wir ein Boot zur Verfügung gestellt bekommen. Dann geht's richtig los! 
Fotos sind jetzt auch ein paar online unter "Fotos" ;)

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Kanusegeln ist so schön, man muss es nur verstehen!